Die perfekte Yoga Playlist: Musik für deine Yogastunde
- irisspiess
- 21. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Ich werde oft gefragt, ob ich in meinen Yogastunden Musik verwende.
Und meine ehrliche Antwort ist: Ja, aber sehr bewusst.
Denn Musik kann eine Yogastunde unglaublich unterstützen.... oder sie komplett überladen.
Für mich ist Musik kein Hintergrundgeräusch. Sie ist Teil der Atmosphäre.
In diesem Beitrag teile ich mit dir, wie ich meine Yoga Playlist zusammenstelle und worauf ich achte,
damit sie sich wirklich stimmig anfühlt.
Ich verlinke dir auch meine persönliche Spotify Playlist für einen 60 Minuten Flow.
Braucht eine Yogastunde überhaupt Musik?
Ganz ehrlich: Nein.
Eine Yogastunde braucht keine Musik, um wirksam zu sein.
Aber.. sie kann unterstützen.
Gerade für Menschen, die neu im Yoga sind oder aus einem hektischen Alltag kommen, kann Musik dabei helfen, schneller in einen ruhigeren Zustand zu finden. Sie kann den Übergang erleichtern, vom Außen ins Innen.
Trotzdem ist mir eines immer wichtig: Stille darf genauso Platz haben.
Denn oft sind es genau diese stillen Momente, in denen die tiefste Verbindung entsteht.
Wie ich meine Playlist auswähle
Ich setze mich nie hin und denke mir: „Ich brauche einfach eine Playlist.“
Stattdessen frage ich mich zuerst: Wie soll sich diese Stunde anfühlen?
Möchte ich eine ruhige, erdende Praxis halten? Oder darf es etwas fließender und dynamischer sein?
Die Musik entsteht bei mir immer aus diesem Gefühl heraus.
Ich lasse mich dabei oft treiben, höre in mich hinein und wähle Stücke, die genau diese Energie tragen. So wird die Playlist nicht einfach eine Sammlung von Songs, sondern ein roter Faden durch die Stunde.
Der Aufbau meiner Yoga Playlist
Meine Playlist folgt oft ganz natürlich dem Aufbau der Stunde.
Am Anfang, beim Ankommen, halte ich die Musik sehr ruhig. Es sind meist sanfte Klänge, fast schon meditativ, mit viel Raum. Hier geht es nicht darum, etwas zu füllen, sondern eher darum, einen Übergang zu schaffen.
Im Aufwärmen darf die Musik dann etwas mehr Struktur bekommen. Sie bleibt ruhig, aber bekommt einen leichten Rhythmus, der die Bewegung unterstützt, ohne dominant zu sein.
Im Hauptteil, also im Flow, trägt die Musik die Stunde. Sie gibt einen sanften Rhythmus vor, bleibt aber im Hintergrund. Mir ist wichtig, dass sie die Bewegung unterstützt, nicht bestimmt.
Im Cool Down wird alles wieder weicher. Die Musik wird langsamer, ruhiger, fast wie ein Ausatmen nach der Bewegung.
Und in der Endentspannung halte ich es oft ganz minimal. Manchmal spiele ich sehr ruhige Sounds, manchmal lasse ich die Musik komplett weg. Hier braucht es für mich vor allem eines: Ruhe.
Welche Musik ich bewusst vermeide
Mit der Zeit habe ich gelernt, dass nicht jede Musik für Yoga geeignet ist.
Ich vermeide bewusst sehr schnelle Beats, bekannte Popsongs oder Musik mit viel Text. Diese Dinge lenken oft mehr ab, als dass sie unterstützen.
Für mich ist Yoga kein Konzert.
Es ist ein Raum, in dem Menschen bei sich ankommen dürfen.
Und genau das sollte auch die Musik widerspiegeln.
Meine persönliche Spotify Playlist
Ich habe dir hier meine aktuelle Playlist zusammengestellt, die ich selbst in meinen 60 Minuten Morning Yoga Flow nutze.
Diese Playlist entwickelt sich ständig weiter, genau wie meine Praxis. Ich passe sie immer wieder an, je nachdem, wie sich meine Stunden verändern.
Mein wichtigster Tipp für deine Yoga Playlist
Wenn ich dir einen einzigen Tipp mitgeben dürfte, dann wäre es dieser:
Mach dir keinen Druck.
Deine Playlist muss nicht perfekt sein. Sie darf sich entwickeln. Sie darf sich verändern, genau wie du.
Und manchmal ist die beste Entscheidung auch einfach: Keine Musik.
Die perfekte Yoga Playlist gibt es nicht. Aber es gibt die Playlist, die zu dir passt. Zu deiner Energie. Zu deiner Art zu unterrichten.
Wenn sich deine Stunde stimmig anfühlt, wird es auch die Musik sein.
Vertraue deinem Gefühl.
Ein Gedanke zum Schluss
Du gestaltest so viel in deinem Yoga:
Deine Stunden.
Deinen Raum.
Deine Atmosphäre.
Aber oft bleibt eine Sache im Hintergrund: deine Sichtbarkeit.
Ich sehe so viele Yogalehrer*innen, die unglaublich viel geben, aber online kaum gefunden werden.
Wenn du spürst, dass da noch mehr möglich ist, begleite ich dich gerne dabei, dein Yoga nicht nur zu unterrichten, sondern auch sichtbar zu machen.
Ganz ruhig.
Ganz authentisch.
Ganz in deinem Vibe.
Möchtest du Unterstützung?
NAMASTE!



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