Wie reinigst du deine Yogamatte richtig? natürlich & achtsam
- irisspiess
- 7. Juni
- 3 Min. Lesezeit

Wenn ich an meine Yogamatte denke, denke ich nicht nur an ein Stück Material. Für mich ist sie ein Ort. Ein Raum, in dem ich ankomme, loslasse und einfach sein darf.
Und genau deshalb ist mir irgendwann aufgefallen: Ich möchte auch bewusster mit ihr umgehen.
Denn mit jeder Praxis bleibt etwas zurück, nicht nur Schweiß oder Staub, sondern auch der Alltag, den wir mit auf die Matte bringen.
In diesem Artikel möchte ich mit dir teilen, wie ich meine Yogamatte reinige, einfach, natürlich und ohne viel Aufwand.
Warum ich meine Yogamatte regelmäßig reinige
Früher habe ich ehrlich gesagt gar nicht so viel darüber nachgedacht.
Aber je mehr ich unterrichtet habe, desto klarer wurde mir:
Die Matte ist ständig im Kontakt mit:
Haut
Schweiß
dem Boden
verschiedenen Räumen
Und gerade wenn du viel unterrichtest oder deine Matte oft mitnimmst, sammelt sich da einfach einiges an.
Für mich hat sich die Reinigung irgendwann nicht mehr wie eine „Pflicht“ angefühlt, sondern eher wie ein kleiner Moment von Achtsamkeit.
Wie oft ich meine Matte reinige
Das hängt bei mir ganz davon ab, wie intensiv ich se nutze.
Wenn ich viel unterrichte oder täglich auf der Matte bin, wische ich sie oft kurz nach jeder Praxis ab. Ansonsten reinige ich sie ein paar Mal pro Woche etwas gründlicher.
Ich höre da einfach ein bisschen auf mein Gefühl.
Wenn sie nicht mehr frisch anfühlt, ist es Zeit.
Meine einfache, natürliche Reinigungsmethode
Ich halte es gerne simpel.
Ich benutze meistens eine Mischung aus:
Wasser
etwas Essig oder Zitronensaft
manchmal ein paar Tropfen Lavendelöl
Das Ganze kommt in eine Sprühflasche.
Dann sprühe ich die Matte leicht ein, wische sie mit einem Tuch ab und lasse sie trocknen.
Das reicht völlig aus und fühlt sich für mich stimmig an.
Keine aggressiven Produkte, kein großer Aufwand.
Ab und zu: eine tiefere Reinigung
Manchmal, wenn ich merke, dass meine Matte mehr Aufmerksamkeit braucht, reinige ich sie etwas intensiver.
Dann:
spüle ich sie mit lauwarmem Wasser ab
benutze eine milde Seife
lasse sie ganz in Ruhe trocknen
Wichtig für mich:
nicht zu viel Hitze
nicht in die direkte Sonne legen
und nicht knicken oder wringen
Was ich bei der Reinigung meiner Yogamatte vermeide
Ich habe mit der Zeit gemerkt, dass weniger oft mehr ist.
Ich verzichte bewusst auf:
starke chemische Reiniger
zu viel Wasser
„schnelle Lösungen“, die die Matte eher kaputt machen
Meine Matte soll mich lange begleiten, also gehe ich auch so mit ihr um.
Die Reinigung als Teil meiner Praxis
Irgendwann hat sich mein Blick verändert.
Die Reinigung meiner Matte ist kein „To-do“ mehr.
Es ist eher ein kleiner Moment:
kurz innehalten
bewusst etwas pflegen
meine Praxis wertschätzen
Und genau das ist für mich Yoga, nicht nur auf der Matte, sondern auch darum herum.
So reinigst du deine Yogamatte richtig
Du brauchst keine komplizierten Produkte oder Routinen, um deine Yogamatte sauber zu halten.
Ein bisschen Aufmerksamkeit, eine einfache Methode und ein Gefühl dafür, was sich gut anfühlt, reichen völlig aus.
Kleine Dinge machen oft den größten Unterschied.
Ein Gedanke zum Schluss
Du kümmerst dich um deine Matte.
Du kümmerst dich um deine Praxis.
Aber vielleicht hast du dich auch schon gefragt:
Wie sichtbar ist dein Yoga eigentlich online?
Ich erlebe so oft Yogalehrer*innen, die unglaublich viel geben, aber kaum gefunden werden.
Wenn du das Gefühl hast, dass da noch mehr möglich ist, begleite ich dich gerne dabei, deine Sichtbarkeit aufzubauen, auf eine Art, die sich genauso gut anfühlt wie deine Praxis.
Möchtest du Unterstützung?
NAMASTE!



Kommentare