top of page

Wie plane ich einen 60 Minuten Yoga Flow? (inkl. Beispiel Stunde)


Welche Apps helfen dir, dein Yoga-Business effizient zu führen?

Am Anfang habe ich mir unglaublich viele Gedanken gemacht, wie „perfekt“ eine Yogastunde aufgebaut sein muss.


Was kommt zuerst?

Wie viele Asanas?

Ist das zu viel?

Zu wenig?


Heute sehe ich das ganz anders.

Ein guter Yoga Flow entsteht nicht aus Perfektion , sondern aus Gefühl, Klarheit und einem roten Faden.


In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich meine Stunden plane, einfach, strukturiert und trotzdem frei.


Warum Struktur dir mehr Freiheit gibt

Viele denken, Yoga sollte komplett intuitiv sein. Und ja, dass darf es auch.


Aber gerade beim Unterrichten hilft dir eine klare Struktur enorm.

Sie gibt dir:

  • Sicherheit

  • Orientierung

  • Ruhe im Kopf


Und genau daraus entsteht dann der Flow.

Struktur nimmt dir nicht die Freiheit, sie schafft sie.


Der klassische Aufbau einer 60 Minuten Yogastunde

Ich arbeite meistens mit dieser Grundstruktur:

  1. Ankommen (5 Minuten)

  2. Aufwärmen (10 Minuten)

  3. Hauptteil / Flow (25 Minuten)

  4. Cool Down (10 Minuten)

  5. Endentspannung (10 Minuten)


Natürlich kannst du das anpassen , aber als Basis funktioniert es super.


  1. Ankommen ( ca. 5 Minuten)


Das ist für mich einer der wichtigsten Teile.

Hier passiert:

  • der Übergang vom Alltag zur Praxis

  • die erste Verbindung zum Atem

  • ein kurzer Moment zum „Runterkommen“


Ich lasse meine Schüler*innen oft:

  • die Augen schließen

  • bewusst atmen

  • kurz bei sich ankommen


Manchmal gebe ich auch ein kleines Thema mit.


  1. Aufwärmen (ca. 10 Minuten)

Hier bereite ich den Körper sanft vor.


Typische Elemente:

  • Cat & Cow

  • sanfte Hüftkreise

  • erste Dehnungen

  • Schulteröffner


Wichtig: langsam starten

nicht direkt in die Intensität gehen


  1. Hauptteil/ Flow ( ca 25 Minuten)

Das ist der aktive Teil der Stunde.

Hier entsteht dein eigentlicher Flow.


Ich überlege mir meistens:ein Thema oder Fokus

Zum Beispiel:

  • Hüftöffnung

  • Balance

  • Rückenstärkung

  • Herzöffnung

Dann baue ich den Flow darum herum auf.


Beispiel:

  • Sonnengrüße

  • stehende Asanas

  • kleine Übergänge

  • Wiederholungen für Sicherheit


lieber weniger Übungen , dafür klar und wiederholend


  1. Cool Down (ca. 10 Minuten)

Hier bringst du dei Energie wieder runter.


Typische Elemente:

  • Vorbeugen

  • Drehungen

  • Hüftöffner

  • sanfte Dehnung


Ziel: Nervensystem beruhigen

Körper wieder in die Ruhe bringen.


  1. Endentspannung (ca. 10 Minuten)

Savasana ist kein Bonus.

Es ist ein essenzieller Teil der Stunde.


Hier passiert Integration.


Ich halte diesen Teil bewusst ruhig:

  • wenig Worte

  • viel Raum

  • manchmal eine kurze geführte Entspannung


Beispiel für eine 60 Minuten Yoga Flow

Hier ein ganz einfacher Ablauf:


Thema: Rücken & Entspannung


Ankommen

  • Atem beobachten

  • kurze Erdung


Aufwärmen

  • Cat & Cow

  • Schulterkreisen

  • sanfte Seitbeugen


Flow

  • Sonnengruß A (2–3 Runden)

  • Krieger 1 & 2

  • sanfte Drehung im Stand

  • Vorbeuge

  • Wiederholung der Sequenz


Cool Down

  • liegende Drehung

  • Happy Baby

  • sanfte Hüftöffnung


Savasana

  • 10 Minuten Ruhe

    Mein wichtigster Tipp für deinen 60 Minuten Yoga Flow

Plane deine Stunde, aber halte sie nicht fest.


Manchmal merkst du:

  • die Gruppe braucht heute mehr Ruhe

  • oder mehr Bewegung

  • oder einfach weniger

Dann darfst du loslassen.




Ein Gedanke zum Schluss

Du kannst die schönste Yogastunde planen, aber wenn niemand davon weiß, bleibt sie leer.


Und genau das erlebe ich bei so vielen Yogalehrer*innen.

Wenn du möchtest, unterstütze ich dich dabei, deine Stunden nicht nur zu planen, sondern auch sichtbar zu machen.


Ganz ohne Druck.

Ganz in deinem Flow.



Möchtest du Unterstützung?

NAMASTE!


Beratung
15
Jetzt buchen

Kommentare


bottom of page